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"Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten" am 17. Mai in Berlin
Bildnachweis: Nina Rücker
Steinbrück, von der Leyen, Wagenknecht, Göring-Eckardt und Kolb antworten Frauenverbänden: Am 17. Mai treffen sich führende Frauenverbände in Berlin zur Aktion "Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten".
Hier finden Sie den Link zur Pressemitteilung
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"Deshalb Ja! zur Frauenquote und zu mehr Gerechtigkeit"
Im Vorfeld der Abstimmung zur Quote im Bundestag am 18. April 2013 fand eine Kundgebung unter dem Motto "Deshalb Ja! zur Frauenquote und zu mehr Gerechtigkeit" vor dem Reichstag in Berlin statt. Es nahmen Bundestagsabgeordnete, Fraueninitiativen und BürgerInnen daran teil. Auch FidAR war dabei.
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Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch mit dem FidAR-Vorstand
Anlässlich des Weltfrauentags empfing Bundespräsident Joachim Gauck am 7. März 2013 im Schloss Bellevue sieben Vertreterinnen von führenden Frauenverbänden Deutschlands zu einem Gespräch, darunter auch Monika Schulz-Strelow und Jutta von Falkenhausen. Dabei ließ er sich über Ideen und Wege informieren, wie sich die Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben abbauen lassen.
[Bildnachweis: Bundesregierung / Jürgen Gebhardt]
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Die Präsidentin des Frauen in die Aufsichtsräte e.V. (FidAR), Monika Schulz-Strelow, wurde am 7. März 2013 von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Sie erhält die Auszeichnung für ihren unermüdlichen Einsatz dafür, „qualifizierten Frauen den Zugang zu Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft konsequenter zu öffnen“, heißt es in der Begründung des Bundespräsidialamtes. Ihr sei es „mit viel Überzeugung [...] gelungen, wichtige Akteure aus Wirtschaft und Politik für ihr Anliegen zu gewinnen.“
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Journalisteninitiative ProQuote
verlieh im Beisein der Ehrengäste Bundesministerin Ursula von der Leyen, der Hamburger Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek und FidAR-Präsidentin Monika Schulz-Strelow am 23. Februar 2013 die drei "Preise mit Gefühl". Der Preis "Goldener Hahn im Korb" wurde an den Hauptgewinner ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo als Zeichen seines Muts überreicht, auf den ProQuoten- Aufruf im Februar 2012 unverzüglich positiv reagiert zu haben. Der Preis "Hasenherz" wurde dem Intendanten des Südwestrundfunks, Peter Boudgoust - in Abwesenheit - für seine Feigheit gegenüber der Quote verliehen. Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ erhielt ebenfalls in Abwesenheit, den "Trau dich"-Frosch als Ermutigung zu mehr Normalität im Umgang mit Frauen in Führungspositionen.
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FidAR setzt sich für Chancengleichheit in der Wirtschaft ein!
Nur 12,8 Prozent der Aufsichtsratspositionen in den deutschen, börsennotierten Unternehmen sind mit Frauen besetzt. Gut zwei Drittel davon sind Vertreterinnen der Arbeitnehmerseite. Auf Anteilseignerseite sind nur ca. 4,5 Prozent der Aufsichtsratsmitglieder Frauen. Bei den Top-Management-Positionen sieht es noch schlechter aus: Nur gut 3,4 Prozent der Vorstandsmitglieder sind weiblich. Dies zeigt der von FidAR herausgegebene WoB-Index.
FidAR wurde von motivierten Frauen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft 2006 ins Leben gerufen, um diese Situation nachhaltig zu ändern, und wird heute von engagierten Frauen und Männern unterstützt.
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FidAR fordert verbindliche Maßnahmen – eine Quote für die Aufsichtsräte!
Freiwillige Selbstverpflichtungen der Wirtschaft zur Erhöhung des Frauenanteils in wirtschaftlichen Führungspositionen haben sich als wirkungslos herausgestellt.
Um die nötigen Veränderungsprozesse in Gang zu setzen, ist daher nach Überzeugung von FidAR eine gesetzliche Quote für die Aufsichtsräte erforderlich. Unsere europäischen Nachbarstaaten machen es uns vor, Brüssel macht Druck – die deutsche Politik muss endlich handeln.
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Unterstützen Sie die Berliner Erklärung für Chancengleichheit in der Wirtschaft!
Die Berliner Erklärung ist eine gemeinsame Initiative von Parlamentarierinnen aller im Bundestag vertretenen Parteien und wirtschaftsorientierten Frauenverbänden wie FidAR. Sie steht allen Frauen und Männern zur Unterzeichnung im Internet offen, die es für wichtig halten, den Frauenanteil in den Führungspositionen der deutschen Wirtschaft nachhaltig zu erhöhen. Hier können Sie die Erklärung unterzeichnen www.berlinererklaerung.de.
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Diversität ist ein Erfolgsfaktor!
Wissenschaftliche Studien und zahlreiche Praxisbeispiele belegen, dass Diversität in den Aufsichtsgremien und Top-Führungspositionen ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg ist. Mit gemischten Teams sind die Diskussionen differenzierter, die Entscheidungsfindung risikobewusster und die Unternehmensführung insgesamt besser.
Deshalb ist die signifikante Erhöhung des Frauenanteils in den Entscheidungspositionen der Unternehmen nicht nur ein Gebot der Gleichberechtigung, sondern auch der unternehmerischen Vernunft und Zukunftssicherung der Unternehmen.
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Chancengleichheit in der Wirtschaft über die Aufsichtsräte hinaus!
Die Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsräten ist nur ein erster notwendiger Schritt, um Chancengleichheit in der Wirtschaft zu verwirklichen: In den Vorständen und im Top-Management besteht ebenfalls dringender Handlungsbedarf. Und die nach wie vor bestehenden gravierenden Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind nicht hinzunehmen.
Veränderungen der Unternehmenskultur und der gesellschaftlichen Rollenzuschreibungen sind erforderlich, um Deutschlands Wirtschaft zukunftsfähig zu machen. Auch hierfür setzt sich FidAR kompetent und engagiert ein.