FidAR fordert wirksame Maßnahmen

Die Vorteile ausgewogen besetzter Führungsgremien sind nachgewiesen. Trotzdem haben freiwillige Vereinbarungen und die Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft aus dem Jahr 2001 bislang zu keinem angemessenen Frauenanteil auf den Führungsebenen der großen Unternehmen geführt.

FidAR fordert daher:

  1. Eine gesetzliche Geschlechterquote von jeweils mindestens 30 Prozent Frauen und Männern für die Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsräten aller der Mitbestimmung unterliegenden Gesellschaften.
  2. Eine verbindliche gesetzliche Regelung, dass in den genannten Unternehmen unter den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat Männer und Frauen entsprechend ihrem Anteil an der Belegschaft vertreten sein müssen.
  3. Wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Aufsichtsratsarbeit und Unternehmensführung.

FidAR leistet nachhaltige, kompetente Überzeugungsarbeit, um Entscheider in Wirtschaft und Politik für einen höheren Frauenanteil in den Führungsebenen der Wirtschaft zu gewinnen. Ergänzt wird diese Arbeit durch:

  • Umfangreiche und kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Viel beachtete FidAR-Foren, Workshops, Vorträge
  • Den Women-on-Board-Index: WOB-Index

Wichtig ist die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Wirtschaftsverbänden, Unternehmensberatungen und Frauennetzwerken auf nationaler und internationaler Ebene zur Erreichung des gemeinsamen Ziels.

FidAR identifiziert und vernetzt ...

... qualifizierte Führungspersönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen und bietet eine Plattform für den Austausch.