Stimmungsbarometer

Zu dem von der Bundesregierung am 6. März 2015 beschlossenen Gesetz einer verbindlichen Geschlechterquote wurde im selben Jahr bereits ein erstes Stimmungsbarometer erhoben und im Juli 2015 veröffentlicht. Es basierte auf einer Online-Umfrage, welche die Meinungen und Einstellungen zu dem in Kraft getretenen Gesetz in den Vorständen und Unternehmensführungen der in der Privatwirtschaft und in öffentlicher Hand tätigen Unternehmen abfragte.

Im Vordergrund standen die Einschätzung möglicher Vor- und Nachteile einer gesetzlichen Festlegung von Zielgrößen und die Bewertung spezifischer Maßnahmen zur Umsetzung dieser Quotenregelung. Ein weiteres Ziel war darauf ausgerichtet, den Stand zur Umsetzung der bevorstehenden Gesetzesregelung oder geplante Schritte zu den Zielgrößen zu erfragen.

Das aktuell durchgeführte Stimmungsbarometer 2016 orientiert sich an der Struktur des bereits vorliegenden Stimmungsbarometers von 2015, ergänzt dieses aber um weitere Fragen. Diese betreffen die Einschätzung, wie sich die Regelung auf die Besetzungspraxis auswirkt, welche spezifische Fördermaßnahmen schon von den Unternehmen angeboten werden oder noch ausgebaut werden sollten, sowie die Bewertung einer möglichen, abgeleiteten Sanktionierung bei fehlender oder fehlerhafter Information zu eigenen Zielgrößen in den Lageberichten.

FidAR e.V. dankt allen Unternehmen, die sich an der Befragung beteiligt haben, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Förderung des Stimmungsbarometers sowie allen Partnern, die das Projekt gemeinsam mit FidAR realisiert haben.

Die detaillierte Studie zum Stimmungsbarometer können Sie hier herunterladen.