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Pressemitteilung: FidAR zum 8. März - Die Schonfrist ist vorbei: Regeln für Gleichstellung ausweiten
Berlin, 8. März 2026 – Zum Internationalen Frauentag bekräftigt FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e. V. seine Forderung nach einer deutlichen Ausweitung verbindlicher Vorgaben für Frauen in Führungspositionen. „Die Hälfte der Gesellschaft ist weiblich, also sollte sie auch die Hälfte der Gestaltungsmacht erhalten, sprich paritätisch in Führungspositionen vertreten sein“, erklärt Prof. Dr. Anja Seng, Präsidentin von FidAR e. V. „Gleichstellung ist kein Frauenthema, sie ist zentral für wirtschaftlichen Erfolg und Innovation.“
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FidAR zum 8. März
Die Schonfrist ist vorbei: Regeln für Gleichstellung ausweiten
Berlin, 8. März 2026 – Zum Internationalen Frauentag bekräftigt FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e. V. seine Forderung nach einer deutlichen Ausweitung verbindlicher Vorgaben für Frauen in Führungspositionen. „Die Hälfte der Gesellschaft ist weiblich, also sollte sie auch die Hälfte der Gestaltungsmacht erhalten, sprich paritätisch in Führungspositionen vertreten sein“, erklärt Prof. Dr. Anja Seng, Präsidentin von FidAR e. V. „Gleichstellung ist kein Frauenthema, sie ist zentral für wirtschaftlichen Erfolg und Innovation.“
Seit über zehn Jahren schafft FidAR mit regelmäßigen Studien Transparenz über den Status quo in deutschen Führungsetagen. Die Zahlen zeigen Fortschritte, aber auch deutliche Lücken. Noch immer gelten verbindliche gesetzliche Regelungen in Bezug auf die Besetzung der Aufsichtsgremien nur für rund 100 Unternehmen.
„Das ist zu wenig“, so Seng. „Gleichstellung darf nicht vom guten Willen Einzelner abhängen. Die Gesetze müssen für deutlich mehr Unternehmen wirksam werden. Politischer Wille führt zu Veränderungen. Das zeigen unsere Studien. Jetzt ist die Zeit, die bestehenden Regeln nicht nur konsequent umzusetzen, sondern sie endlich auszuweiten und echte Chancengerechtigkeit zur Selbstverständlichkeit zu machen.“
FidAR bekräftigt seine zentralen Forderungen nach über 10 Jahren Führungspositionen-Gesetzen:
- Ausweitung der verbindlichen gesetzlichen Vorgaben auf deutlich mehr Unternehmen
- Umsetzung der bestehenden Transparenzpflichten zur Offenlegung der Zielgrößen für Aufsichtsgremien, Vorstand und die 1. und 2. Führungsebene
- Konsequente politische Umsetzung der verfassungsrechtlich verbrieften Gleichstellung und Anwendung der EU-Führungspositionen-Richtlinie
Die Forderungen nach mehr Verbindlichkeit und Weiterentwicklung der gesetzlichen Vorgaben für mehr Gleichstellung stehen auch im Zentrum des FidAR-Forums 2026 am 24. März in Berlin. Unter dem Motto „Gleichstellung gestalten – international lernen“ diskutieren rund 350 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien, wie wirksame regulatorische Rahmenbedingungen und internationale Erfahrungen zu mehr Parität in Führungs- und Kontrollgremien beitragen können.
Über FidAR e. V.
FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e. V. ist eine überparteiliche und überregionale Initiative, die sich seit 2006 für mehr Frauen in Aufsichtsräten und Führungspositionen der deutschen Wirtschaft einsetzt. Ziel ist die paritätische Besetzung aller Führungsgremien. FidAR wird von ca. 1.500 Frauen und Männern getragen. Weitere Informationen: www.fidar.de.
Pressekontakt
Clara Gruitrooy, Geschäftsführerin
Tel: 030 887 14 47 16
E-Mail: clara.gruitrooy@fidar.de