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Nachlese zum Unternehmensfrühstück bei innogy am 25. Januar 2018

Am 25. Januar 2018 trafen sich über 60 Damen und Herren zum FidAR-Unternehmensfrühstück bei innogy in Essen. Andrea Dorsch-Kellermann begrüßte die Teilnehmenden. „Wir wollen Dinge neu machen und mit #Pioniergeist (Link) in die Zukunft starten.“ Zielsetzung von innogy ist es, das Leben der Menschen einfacher zu machen. Die Megatrends Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung bilden dafür den Rahmen. Gerade die Frage, wie Digitalisierung das Arbeiten verändert, beschäftigt den Konzern und ist somit Thema des Impuls-Vortrags von Uwe Tigges. Zum Einstieg konnten die Teilnehmenden online und live voten: das Ergebnis zeigt, dass es die größte Herausforderung bei der Digitalisierung ist, die Menschen mitzunehmen. (Download des Bildes). 

Mit seinem fachlichen Impuls zieht Uwe Tigges, CEO und Personalvorstand, die Teilnehmenden schnell in seinen Bann. „Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitswelt diskutieren wir in engem Schulterschluss mit der Mitbestimmung.“ In verschiedenen Programmen und Initiativen werden Führungskräfte ebenso wie Mitarbeitenden auf die veränderten Anforderungen vorbereitet. „Ich glaube, dass wir künftig weniger starr arbeiten, sondern in „Schwärmen“. Er gibt offen Einsicht in die Veränderungsprozesse, die das Unternehmen seit Jahren bewegt. Auf die Frage, welches seiner Meinung nach die wesentlichen Herausforderungen der Digitalisierung seien, benennt er drei Aspekte:

1.      Den Umgang mit Arbeitszeit: „Wir müssen die Lebenskonzepte der Mitarbeitenden in der Arbeitszeit abbilden,“ so Tigges.

2.      Die Anforderung des lebenslangen Lernens, was gleichzeitig Aufgabe der Mitarbeitenden und des Organisation sei

3.      Die Weiterentwicklung bestehender Regularien, ein politisches Thema, das Tigges im engen Austausch mit den anderen Großunternehmen bearbeitet.

Gerade auch Diversity spielt aus Sicht von Tigges eine große Rolle. „Diversity bringt beste Ergebnisse, dadurch, dass verschiedene Perspektiven zusammen kommen. Gerade auch bei der Projektbesetzung achten wir darauf, dass gemischte Teams entstehen. Manche wundern sich und sagen, sie würden sich mit dem Thema doch gar nicht auskennen. Genau das ist es, was wir wollen. Auch mal einen neuen Blick auf die Projekte werfen.“

„Auch das Thema Frauen in Führung wird vom Vorstand sehr ernst genommen.“ Dies bestätigen auch die Zahlen im Top-Management von innogy, wie seitens des FidAR Regionalvorstands, Prof. Dr. Anja Seng und Dr. Martina Rudy, präsentiert wurde. Im Aufsichtsrat ist eine Quote von 30% weiblicher Mitglieder erreicht; im Vorstand ist eine von fünf Mitgliedern weiblich – also auch hierbei liegt innogy deutlich über dem Durchschnitt der börsennotierten Unternehmen (siehe WOB Index). Auch bei der Besetzung der oben Management-Ebenen hat man sich eindeutige Ziele definiert, so bestätigt Dorsch-Kellermann.

Ein inspirierender Vormittag, in dem sich innogy als zukunftsorientiertes Unternehmen präsentieren und FidAR eine spannende Plattform zum Netzwerken für Mitglieder und Interessierte bieten konnte.