Women-on-Board-Index 185

Methodik der Befragung

Der Women-on-Board-Index 185 von FidAR wird aus den Zahlen von Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen der 160 im DAX, MDAX und SDAX notierten sowie der aktuell 25 voll mitbestimmten im Regulierten Markt notierten Unternehmen in Deutschland gebildet. Die Untersuchung der im TecDAX notierten Unternehmen ist entfallen, da die Deutsche Börse den MDAX von 50 auf 60 und den SDAX von 50 auf 70 Unternehmen erweitert hat. Die TecDAX-Unternehmen sind seither im DAX, MDAX oder SDAX gelistet. Dies schränkt die Vergleichbarkeit der Index-bezogenen Werte ein.

Stichtag für die vorliegende Studie ist der 14.01.2019. Änderungen in der Zusammensetzung der Aufsichtsräte wurden bis zum 30.04.2019 berücksichtigt, einschließlich der am 5.03.2019 mit Wirksamkeit zum 18.03.2019 erfolgten Änderungen in der Zusammensetzung der Indizes der Deutschen Börse. 

Die Liste der von der Geschlechterquote nach dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe betroffenen Unternehmen wurde von FidAR im Zuge der erstmaligen Recherche zum WoB-Index 100 im Jahr 2015 ermittelt. Seither wird regelmäßig geprüft, ob Unternehmen – etwa durch einen Börsengang – hinzugekommen sind oder – etwa wegen des Rückzugs von der Börse – aus der Liste herauszunehmen sind. Jenseits der im DAX, MDAX und SDAX notierten Unternehmen betrifft dies aktuell auch 25 im Regulierten Markt notierte Unternehmen, die voll mitbestimmt sind. Zuletzt schied die Oldenburgische Landesbank aus dem WoB-Index 185 aus, da sie in Deutschland nicht mehr börsennotiert ist.

Für alle Unternehmen wurde die Datengrundlage auf der Basis eigener Recherchen der im Internet veröffentlichten Informationen ermittelt. Die erhobenen Daten wurden den Unternehmen schriftlich zur Prüfung vorgelegt, ferner wurden die Unternehmen zu einzelnen Aspekten – wie beispielsweise den Zielgrößen und dem Datum der nächsten Aufsichtsratswahl – befragt. 76,8 Prozent der angeschriebenen Unternehmen haben ihre Daten geprüft und so aktiv unsere Untersuchung unterstützt. Rückmeldungen der Unternehmen wurden bis Ende April 2019 aufgenommen.

Die Datenerhebung erfolgte durch den von FidAR beauftragten Kooperationspartner, die Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Eye Communications.

Die Daten wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erhoben und dokumentiert. FidAR e. V. schließt jedoch jede Haftung für unrichtige oder unvollständige Daten aus.