FidAR zieht Bilanz

FidAR zieht Bilanz: Women-on-Board-Index

Mit der Vorlage des Women-on-Board-Index 2012 zieht FidAR Bilanz. Der WoB-Index zeigt, wie sich der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen der 160 DAX, MDAX, SDAX und TecDAX-Unternehmen im Jahr 2011 entwickelt hat. Das Ergebnis ist ernüchternd: 11 Jahre nach der freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung der deutschen Wirtschaft, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und 3 Jahre nach der Aufnahme der Forderung nach mehr Vielfalt in den Deutschen Corporate Governance Kodex, liegt der kumulierte Anteil von Frauen bei 8 Prozent (Stand 14.01.2012), bei einem Zuwachs von 1,5 Prozentpunkten zum Vorjahr. In den Aufsichtsräten liegt der Anteil bei 12,8 (Vorjahr 10), in den Vorständen bei nur 3,4 Prozent (Vorjahr 3). In 56 der 160 Führungsetagen ist bislang keine Frau vertreten. Klammert man die Arbeitnehmervertreterinnen aus, sind allerdings mit 84 noch über die Hälfte der Führungsgremien ohne Frauen.

Der WoB-Index schafft Transparenz und bietet Orientierung. Wir wollen den Prozess hin zu mehr Chancengleichheit in den Führungsetagen der Wirtschaft präzise messen, damit die Entwicklung in der Öffentlichkeit objektiv bewertet werden kann. Wir orientieren uns dabei an den Forderungen der Bundesregierung, der Europäischen Kommission wie auch der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex nach mehr Transparenz. Denn nur auf der Basis von unabhängigen Fakten können Fortschritte festgestellt und analysiert werden.

Der WoB-Index wird vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom manager magazin als Medienpartner begleitet.

Die detaillierte Studie zum WoB-Index können Sie hier herunterladen.

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